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Lenovo YOGA 2 Pro – TEST / REVIEW (Deutsch)

Das Lenovo YOGA 2 Pro – eine Mischung aus Tablet und Ultrabook. Zum Lieferumfang des YOGA 2 Pro gehören das Gerät selber, Netzteil und Papierkram gepaart mit Treiber-CDs. Schon beim Auspacken fällt auf: Das Ultrabook ist ziemlich leicht und ziemlich dünn. Die Dünne des Geräts sorgt aber leider auch dafür, dass in dem YOGA 2 Pro vergleichsweise wenig Schnittstellen vorhanden sind. Ein USB 3.0-Port, ein USB 2.0-Port, ein Micro-HDMI-Anschluss, ein Anschluss für Kopfhörer und Mikrofon, ein Kartenslot, Bluetooth 4.0 und ein Anschluss fürs Netzteil sind vorhanden – mehr nicht. Was fehlt ist ein optisches Laufwerk und ganz wichtig, ein LAN-Anschluss.
Wie viel Power in dem Ultrabook stecken soll, kann man selbst bestimmen: Es gibt eine Variante mit einem 1,6 Ghz Intel Core i5-Prozessor und einer 256 GB-SSD für 1300 Euro und eine Variante mit einem 1,8 Ghz Intel Core i7-Prozessor und einer 512 GB SSD für 1600 Euro. Wir hatten letztere bei uns im Test.
In beiden Versionen sind aber 8 GB RAM, eine beleuchtete Tastatur und eine 720p-Webcam mit einem Megapixel und damit durchschnittlicher Bildqualität verbaut.
Bei der Nutzung immer sehr angenehm aufgefallen ist die Verarbeitung des Geräts. Auf der Rückseite vom LENOVO Yoga 2 Pro ist ein gummiähnliches Material angebracht, was dem Ganzen eine gewisse Wertigkeit verleiht.
Ein besonderes Highlight des Geräts ist das 13 Zoll LED-Display: Es hat eine Auflösung von 3.200 x 1.800 Pixeln und ist damit ziemlich scharf. Allerdings ist das Display aus Glas gefertigt und spiegelt draußen auch ohne Sonne teils extrem. Mithilfe des Displays lässt sich das Ultrabook aber auch zum Tablet verändern. Einfach das Display komplett umdrehen und schon ist das vermeintliche Ultrabook nur noch per Touchscreen bedienbar. Windows 8 passt sich der Ausrichtung stets automatisch an. Und ab diesem Punkt fängt es an, Spaß zu machen mit dem Tablet, denn Windows 8 und Toucheingabe harmonieren super mit einander. Dazu kommt, dass sich das Tablet lässt sich fast in beliebig vielen Positionen aufstellen. Das ist ein großes Plus des Ultrabooks. Dazu kommt ein höchst leistungsstarker Akku, der bis zu 9 Stunden aushalten kann. Im Test mit normalen Einstellungen hielt das Ultrabook aber nur etwa 5 Stunden durch — was auch schon ganz ok ist. Wer das LENOVO Yoga 2 Pro allerdings auf den Höchsteinstellungen benutzt, der wird diese Akkulaufzeit nicht erreichen.

Zurück zum Ultrabook-Betrieb: Bei der Benutzung springt erstaunlich oft der Lüfter an, auch wenn nur Office-Anwendungen laufen. Da der Lüfter aber nicht besonders laut agiert, stört das nicht weiter. Was allerdings stören könnte ist, dass dem Gerät eine Grafikkarte fehlt, was bei Ultrabooks durchaus üblich ist. Dem Gerät steht also nur die prozessorinterne Intel-Onboard-Grafikkarte zur Verfügung. Das macht das Spielen aktueller Spiele logischer Weise unmöglich.
Und wie sieht es allgemein mit der Leistung des Geräts aus? Beim Benchmark-Test 3D Mark 11 erreichte das Ultrabook 939 Punkte. Damit liegt es noch über dem durchschnittlichen Office-PC, allerdings auch leicht unter dem durchschnittlichen Ultrabook.

Kommen wir zum Fazit:
Das Preis-Leistungsverhältnis ist nicht besonders gut, man könnte mehr für diesen Preis erwarten. Das ist insbesondere an der mageren Ausstattung des Ultrabooks festzumachen. Das Display mit seiner brillanten Auflösung konnte durchaus überzeugen und in Sachen Mobilität ist das Ultrabook wohl schwer schlagbar. Der Sound war gut, die Leistung des Lenovo Yoga 2 Pro aber nur ok.
Daraus ergibt sich die Testnote 2,3 für das LENOVO Yoga 2 Pro.

Computer-Tipps Folge #106

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