Home / Science & Technology / Anonyme Suchmaschinen – TOP 3 Google-Alternativen

Anonyme Suchmaschinen – TOP 3 Google-Alternativen

Anonym suchen mit Google, Bing und Co? Unmöglich. Die populärsten Suchmaschinen legen Benutzerprofile an, in denen alle Suchanfragen eines Nutzers gespeichert werden, um die Werbung zielgerichteter zu verkaufen. Es gibt allerdings gute Alternativen:
DuckDuckgo dürfte die wohl bekannteste Google-Alternative sein: Die Suchmaschine verspricht, die Nutzer nicht zu tracken. Genauso sollen keine Daten an Dritte weitergegeben werden und selbst gespeicherte Daten schnell wieder gelöscht werden. Trotzdem finanziert sich auch diese Suchmaschine über Werbung. Um die passende Werbung anzuzeigen werden nicht wie sonst üblich, getrackte Daten des Users genutzt, sondern es wird nach dem gesuchten Keyword Werbung angezeigt.
Wer das Ganze allerdings als NSA-sichere Suchmachine ansieht, der wird enttäuscht sein: Das Unternehmen sitzt in den USA und die Suchmaschine läuft auf den Servern von Amazon.
►DuckDuckGo: duckduckgo.com/

Die diskreteste Suchmaschine der Welt, diesen Namen gibt sich der Dienst ixquick. Er verspricht, bei der Suchmaschine keinerlei Daten des Nutzers abzuspeichern — gar nichts. Bestätigt wurde dieses Versprechen von der EU. Nicht umsonst erhielt ixquick das Europäische Datenschutzsiegel.
Darüber hinaus hat die Suchmaschine noch einige andere interessante Funktionen: Durch Sterne neben dem Link zu einer Seite wird angezeigt, wie viele Suchmaschinen diesen Link als Top-Ergebnis anzeigen. Obendrein beinhaltet die Suchmaschine noch ein riesiges Telefonbuch, worin man nicht nur Namen eines Anrufers herausfinden kann, sondern gleichzeitig noch das Web nach dieser Person durchsuchen kann.
►Ixquick: ixquick.de/

Ziemlich neu dabei ist die Suchmaschine Qwant. Sie selbst bezeichnet sich als „Entdeckungsmaschine“ und legt besonderen Wert auf Design. Auch die Suche funktioniert hier schnell und komfortabel. Suchergebnisse bekommt man in Spalten, geordnet nach Ketegorien angezeigt oder ganz klassisch in der Listenansicht. So kann man unter Umständen schneller das finden, was einen wirklich interessiert. Den Datenschutz hat sich die Suchmaschine auf die Fahne geschrieben, kommt dem Versprechen, ihn zu wahren allerdings nur teilweise nach. Zwar werden keine Benutzerprofile erstellt, zur Analyse werden allerdings Cookies abgespeichert, die laut dem Portal Golem.de bis zu zwei Jahre existieren. Wer also 100 prozentig anonym surfen will, sollte vom schicken Qwant die Finger lassen.
►Qwant: www.qwant.com/

Computer-Tipps Folge #102

►Kaufen: amzn.to/1iklFyX
►Facebook: facebook.com/nordrheintv
►Twitter: twitter.com/nordrheintv
►Google+: plus.google.com/+nordrheintv
►Blog: nordrheintv.de/computertipps

About nordrheintvplay

Check Also

Applewelt 8: I OS 4.2

Das System I OS 4.2 ist nicht nur für iPod/iPhone der vierten Generation, sondern auch …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.