Lange haben viele Simulator-Fans gewartet, nun ist er endlich dar: Der Bus-Simulator 2012! Der Hersteller des Simulators wirbt mit dem Slogan: „Realistischer ist nur die Realität“. Und mit diesem Spruch übertreibt er keines Falls! Das Cockpit des Busses ist so dargestellt wir im Original. Jeder Knopf, jeder Schalter, jedes Gerät lässt sich per Maus und Taste bedienen. Dadruch bekommt man ein gutes Gefühl für das Busfahren. Sehr toll sind auch die Wettereffekte des Spiels gemacht. Zieht beispielsweise ein Sturm auf, so sieht man jedes Blättchen, wie es vom Wind durch die Straßen gefegt wird. Einzig komisch sind die Menschen in diesem Spiel. Sie wirken manch Mal etwas „unentschieden“ und es dauert sehr lange, bis sie endlich in den Bus eingestiegen sind.
Damit man sich in der erfundenen Stadt“ Freyfurt“ auch zurecht findet, hat Astragon einen Stadtplan zum Spiel mitgeliefert. Dort sind alle Gebäude und Straßen eingezeichnet. Ebenfalls mit dabei ist eine ausführliche Bedienungsanleitung für das Spiel. Hier kann man schnell mal reinschauen, wenn man eine Funktion einer Taste auf dem Keyboard vergessen hat, oder sie noch lernen will. Ansonsten sind dort auch noch einmal alle Dinge zum Bus-Simulator verständlich erklärt. Etwas schwierig einzuhalten sind die Fahrpläne bei dem Spiel. Man schafft es als „normaler Mensch“ nicht, pünklich die Haltestellen anzufahren. Dafür sorgen zum Beispiel rote Ampeln und Unfälle sowie Staus. Man entwickelt also gleichzeitig auch ein gewisses Verständnis für Busfahrer, die zu spät kommen.
Etwas störend an dem Spiel ist die grafische Qualität und die daraus resultierenden hohen Anforderungen an den PC des Spielers. Um das Spiel in normaler 16:9-Auflösung zu spielen, braucht es schon einen richtige Gamer-PC. Diesen hat natürlich nicht jeder.
Wir danken Astragon herzlich für die kostenlose Bereitstellung des Spiels!
Computer-Tipps Folge #52