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QNAP TS-251C – Test / Review des NAS-Systems

Das QNAP TS-251C ist ein NAS-System, das durch viele Features insbesondere im Home-Bereich interessant sein könnte. Wo die Stärken und Schwächen des TS-251C liegen, erfahrt ihr in unserem Test und Review.
►QNAP TS-251C: amzn.to/1Rs43SQ
In dieser Box steckt das QNAP TS-251c. Zum Lieferumfang gehören neben dem Gerät selber ein Ladekabel und ein LAN-Kabel. Mehr nicht. Nach dem Auspacken sieht man: Beim Gerät handelt es sich um ein NAS-System, also eine Netzwerk-Festplatte. Die stellt man sich einfach irgendwo ins Haus, schließt sie an den Router an und kann von überall aus auf die Festplatte zugreifen. Soweit zur üblichen Funktion eines NAS-Systems. Das TS-251c kann allerdings noch etwas mehr als nur eine simple Speicherlösung zu sein. Das merkt man beispielsweise, wenn man sich die Schnittstellen des Geräts anschaut: Neben einem USB 3.0-Port, zwei USB 2.0-Ports und einem LAN-Anschluss hat das NAS auch einen HDMI-Anschluss. Wozu das? Werden sich viele fragen. Der HDMI-Anschluss ermöglicht es, das NAS an einen Fernseher anzuschließen, um sich dort die gespeicherten Filme und Videos anzuschauen. Und hier könnte ein weiteres spezielles Feature hilfreich sein: Das TS-251c soll Videos in Echtzeit transkodieren, das heißt in andere Formate umwandeln, die für den Fernseher oder das Smartphone geeigneter sind. Ziel ist es, ein möglichst ruckelfreies Erlebnis zu schaffen – auch bei geringer Bandbreite. Klingt grandios, funktioniert allerdings nur in der Theorie wirklich reibungslos. In der Praxis zeigte sich, das Feature ist leider noch nicht ganz ausgereift
Was degegen voll ausgereift ist, ist das QTS-System, eine Oberfläche, die es mit wenigen Klicks ermöglicht, Dateien hochzuladen, Apps zu installieren oder Anwendungen zu starten. Dabei scheint die Auswahl an Apps von Testgerät zu Testgerät immer größer zu werden. Gleichzeitig lassen sich auch wichtige Dinge wie Firmware-Updates installieren. In diesem Punkt ist QNAP der Konkurrenz tatsächlich teils voraus.
Für einen stabilen Betrieb des NAS sorgen ein Intel Celeron-Prozessor mit 2,41 Ghz in Kombination mit einem GB RAM. Natürlich muss das System auch belüftet werden, damit die Komponenten nicht überhitzen. Der Lüfter ist aber interessanterweise kaum wahrzunehmen, man muss schon genau hinsehen – hören kann man ihn nämlich so gut wie gar nicht. Das ist ein dicker Pluspunkt des NAS-Systems: Es ist extrem leise und lässt sich damit auch bestens ins Wohnzimmer stellen. Nur die etwas nervigen Signaltöne beim Hoch- und Runterfahren könnten stören.
QNAP findet übrigens, dass das System bestens für Kleinunternehmer und Home-Anwender geeignet ist. Wir sind der Meinung: Kleinunternehmen sind mit anderen Systemen besser beraten. Warum? Weil man beim TS 251C für viele Features bezahlt, die man im Unternehmen nicht braucht. Daneben sind Dinge wie der Festplattenaustausch nicht ganz simpel: Erst muss das komplette Gerät aufgemacht werden und dann kann man die Festplatten herausnehmen. Einfache Slots gibt’s hier leider nicht. Für Home-Anwender ist das QNAP TS-251C allerdings ein guter und zuverlässiger Begleiter mit jeder Menge Anwendungsmöglichkeiten. Im Verhältnis zu vergleichbaren Systemen fanden wir das TS-251C allerdings etwas zu teuer: Knapp 300 Euro soll es kosten und darauf muss man nochmal die HDDs rechnen, die werden nämlich nicht mitgeliefert.
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